Messstellenbetrieb

Die Marktrolle Messstellenbetrieb kurz erklärt:

Ihre selbst verbrauchte Energie, die Sie über ihren Hausanschluss aus dem Stromnetz beziehen, sehen Sie spätestens mit der nächsten Stromrechnung. Damit die Energie für Sie bereitgestellt werden kann, kommen einige Akteure ins Spiel, die für Sie als Verbraucher gar nicht unbedingt zu erkennen sind. Da gibt es zum Beispiel Lieferanten, den Netzbetreiber und den Messstellenbetreiber – sogenannte Marktrollen, die im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) klar geregelt sind.

Der Strom und das Gas fließt durch das Leitungsnetz des Netzbetreibers. Der Strom- und Gasverbrauch wird über den Lieferanten abgerechnet. Damit aber sowohl Netzbetreiber als auch Stromlieferant nachweisen können, wie viel Strom zum Kunden aus dem Netz entnommen wurde, gibt es einen Messstellenbetreiber (MSB). Der Messstellenbetreiber ist für die Mengenerfassung und die hierzu benötigten Geräte zuständig. In der Regel sind dies in der Sparte Strom noch schwarze Stromzähler (Ferraris-Zähler), die seit dem Inkrafttreten des neuen Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) durch neue moderne Messeinrichtungen ersetzt werden. Meist sind die Zähler im Keller untergebracht und können dem Kunden auch jederzeit Informationen über seinen Verbrauch und Leistung geben.

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Quelle: BNetzA



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